Duesenberg Starplayer 1

Starplayer 1 (1996)

Duesenberg Starplayer Special

Starplayer Special (2009)

Duesenberg 49er

49er (2008)

Duesenberg Alliance Series "Blackbird"

Alliance Series "Blackbird" (2011) - Nr. 39 von 52

Duesenberg Starplayer TV

Starplayer TV (2012)

Das Datieren alter und neuer Duesenberg-Instrumente ist einfach, denn bis auf wenige Ausnahmen ist die Nummerierung der Instrumente nach einem klaren System aufgebaut.

Die wenigen Duesenberg-Gitarren, die unter der Ägide von Rockinger in den 1980er Jahren gebaut worden waren, sind im Folgenden nicht gelistet, weil sie mit der heutigen Duesenberg-Produktion nichts zu tun haben. Die offizielle Duesenberg-Zeitrechnung und damit auch die Nummerierung der Instrumente nach einem bestimmten System fangen erst 1995 an.

Die ersten Duesenberg-Instrumente gab es also 1995, die Seriennummer ist sechsstellig und nach dem System YYxxx(x) aufgebaut. Die ersten beiden Ziffern benennen das Baujahr, die folgenden vier stellen die fortlaufenden Produktionszahlen dar, übergreifend für alle Modelle und alle Jahre bis 2009.

Beispiele:
950023 – das 23. Duesenberg-Instrument, Baujahr 1995
000765 – das 765. Duesenberg-Instrument, Baujahr 2000

Ab 2009 wurde das System neu definiert. Immer noch sind die Seriennummern sechsstellig, immer noch verraten die ersten beiden Ziffern das Baujahr, aber die folgende Zahl stellt nun die Produktionszahl modellübergreifend pro Jahr dar.

Beispiele:
101145 – das 1145. Duesenberg-Instrument in 2010
110234 – das 234. Duesenberg Instrument in 2011

 

Ausnahmen

Die allerersten Lieferungen der Starplayer Special und V-Caster (2002, mit Zweiloch-Halsbefestigung) hatten fünf- bis sechsstellige Seriennummern, von denen die ersten beiden das Baujahr kennzeichneten.

Ab 2005 (bis 2008/2009) bekamen D-Caster und D-Bass anfangs keine Seriennummern, und dann, genau wie auch die 49er, Nummern nach einem neuen System. Hier bestand die Seriennummer aus einer Modellkennzeichnung mit drei Buchstaben, einem Bindestrich, einem weiteren Buchstaben, der das Baujahr kennzeichnet (alphabetische Reihenfolge, z. B. steht ein F für 2006, es ist der sechste Buchstabe des Alphabets) und eine dreistellige Zahl, der fortlaufenden Produktionszahl pro Modell.

Beispiele:
DCA-E002 – die zweite D-Caster in 2005
D49-F012 – die zwölfte 49er in 2006
DDB-H012 – der zwölfte D-Bass in 2008

2003/2004 gab es zudem eine größere Lieferung Starplayer TV Special in Schwarz und Silver Sparkle ohne Seriennummern, die vorwiegend in den USA auf den Markt gekommen sind.

 

Artist Series

Die Seriennummern der Artist Serie beschreibt, um welche Gitarre es sich innerhalb der (limitierten) Gesamtstückzahl handelt. Hier ist keine Aussage zum Erscheinungsjahr ablesbar.

Beispiel: 08 / 52 ist die achte Gitarre der Gesamtauflage von 52 Stück

 

Alliance Series

Die Instrumente der Alliance Series sind nach dem Duesenberg-Standard-System nummeriert

 

Wo befinden sich die Seriennummern?

Bis 2009 haben alle hohlen Instrumente einen Aufkleber im F-Loch des Korpus mit der Seriennummer. Ab 2009 – zusammen mit dem neuen Nummerierungssystem eingeführt - befinden sich auf diesem Aufkleber nur noch das Datum des Baus sowie der Name des Gitarrenbauers. Die Seriennummer ist in eine kleine, ovale, vernickelte Platte graviert, die auf die Rückseite der Kopfplatten geschraubt ist.

Übrigens: Auch die meisten Violin-Bässe besitzen einen Aufkleber im Korpusinneren, obwohl der gar kein F-Loch besitzt. Das rechteckige Label wurde durch die Fräsung des Steg-Pickups auf dem Boden des Basses angebracht.

Die „Zwischen-Seriennummern“ mit Buchstaben und Zahlen trugen bereits vor 2009 diese kleine Metallplatte mit der Seriennummer auf der Rückseite der Kopfplatte.

Bei den massiven Instrumenten waren die Seriennummern in goldener Schrift auf die Kopfplatten-Rückseite aufgedruckt, bis 2002 in schwarzer Schrift. Auch die massiven Instrumente haben ab 2009 Metallplatten mit ihrer Seriennummer auf der Rückseite der Kopfplatte montiert.