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Guide: Seriennummern

Das Duesenberg Seriennummern-System

Die Datierung von Duesenberg Instrumenten folgt einem klaren System, das sich bis auf wenige Ausnahmen fast von alleine erklärt.

Grundsätzlich definieren nach aktuellem Standard die ersten zwei Ziffern der Seriennummer das Produktionsjahr und die darauf folgenden Ziffern die fortlaufenden Produktionsnummern innerhalb dieses Jahres.
So steht 191450 beispielsweise für das 1450. Instrument im Baujahr 2019.

Für alle, die gerne etwas zur Geschichte dieses Systems lernen wollen, nun etwas Historie.
Die offizielle Duesenberg Zeitrechnung und damit auch die systematische Nummerierung der Instrumente fangen 1995 mit der ersten Duesenberg Starplayer an.

Photo of Serial Number Plates used on Duesenberg Instruments

Fortlaufende Produktionsnummern

Die ersten Duesenberg-Instrumente haben bereits eine sechsstellige Seriennummer, die nach dem System YYxxxx aufgebaut. Die ersten beiden Ziffern benennen dabei das Baujahr, die folgenden vier stellen die fortlaufende Produktionszahl dar, übergreifend für alle Modelle und alle Jahre bis 2009.

Beispiele:

950023 – das 23. Duesenberg-Instrument, Baujahr 1995

990765 – das 765. Duesenberg-Instrument, Baujahr 1999

2009 wurde dieses System überarbeitet, neu definiert und ist bis heute aktuell geblieben. Immer noch sind die Seriennummern sechsstellig, immer noch verraten die ersten beiden Ziffern das Baujahr, aber die folgende Zahl stellt nun die Produktionszahl modellübergreifend und pro Jahr dar.

Beispiele:

101145 – das 1145. Duesenberg-Instrument in 2010

201483 – das 1483. Duesenberg Instrument in 2020

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Ausnahmen

Die allerersten Lieferungen der Starplayer Special und V-Caster (2002, mit Zweiloch-Halsbefestigung) haben fünfstellige Seriennummern, von denen die ersten beiden das Baujahr kennzeichnen.

Ab 2005 bekamen V-Caster, D-Caster und D-Bass zum Teil keine Seriennummern, oder aber, genau wie auch die 49er, Nummern nach einem weiteren System, das bis 2008/09 galt. Hierbei besteht die Seriennummer aus einer Modellkennzeichnung mit drei Buchstaben, einem Bindestrich, einem weiteren Buchstaben, der das Baujahr kennzeichnet (alphabetische Reihenfolge, z. B. steht ein F für 2006, es ist der sechste Buchstabe des Alphabets) und eine dreistellige Zahl, der fortlaufenden Produktionszahl pro Modell.

Beispiele:

DCA-E002 – die zweite D-Caster in 2005

D49-F012 – die zwölfte 49er in 2006

DDB-H012 – der zwölfte D-Bass in 2008

2003/04 wurde eine Charge Starplayer TV Special in Schwarz und Silver Sparkle ohne Seriennummern vorwiegend für den amerikanischen Markt gebaut.

Artist Series

Die Seriennummer eines Instrumentes aus der exklusiven Artist Series lässt erkennen, um die wievielte es sich innerhalb der Gesamtstückzahl handelt. Hier ist keine Aussage zum Erscheinungsjahr ablesbar.

Beispiel:

08 / 52 ist die achte Gitarre innerhalb einer Gesamtauflage von 52 Stück

Wo befinden sich die Seriennummern?

Bis 2009 haben alle Instrumente mit F-Loch einen Aufkleber im Inneren des Korpus, auf dem die Seriennummer steht. Ab 2009 befinden sich auf diesem Aufkleber nur noch das Bau-Datum sowie der Name des Gitarrenbauers, während die Seriennummer nun in eine kleine, ovale, vernickelte Platte graviert ist, die auf der Rückseite der Kopfplatte sitzt.

Übrigens: Auch die meisten Duesenberg Violin Bässe besitzen einen Aufkleber im Korpusinneren, obwohl der gar kein F-Loch besitzt. Sein rechteckiges Label wurde durch die Fräsung des Steg-Pickups auf dem Boden des Basses angebracht.

Die Instrumente mit den „Zwischen-Seriennummern“ mit Buchstaben und Zahlen (2005 bis 2008/09) tragen bereits vor 2009 eine kleine Metallplatte mit der Seriennummer auf der Rückseite der Kopfplatte.

Bei den Solidbody Instrumenten bis 2002 sind die Seriennummern in schwarzer, und dann bis 2009 in goldener Schrift auf die Kopfplatten-Rückseite aufgedruckt. Ab 2009 wurden auch bei diesen Instrumenten die kleinen, ovalen Metallplatten mit Seriennummern auf die Rückseiten der Kopfplatten montiert.